Kontor 2019

Kontor / shakehands Kontor einrichten

Steuersätze

Wenn Ihr Unternehmen Mehrwertsteuerpflichtig ist, müssen Sie in Ihrer Buchhaltung die Steuersätze als Grundlage zur Berechnung der Steuer einrichten. Die MwSt-Automatik in shakehands Kontor hilft Ihnen dann die gebuchten Steuerbeträge periodisch abzurechnen. 

Alle die Steuerautomatik betreffenden Funktionen werden über die Steuersätze definiert. shakehands Kontor kann die Umsatzsteuer für eine Buchung berechnen und automatisch auf das jeweilige Steuerkonto buchen. Oder wird einer Position in einem Beleg ein Steuerschlüssel via ein Konto zugewiesen, erhalten Sie die Steuerbeträge auf dem Beleg deklariert, damit der Leistungsempfänger, sofern selber Mehrwertsteuerpflichtig, den Steuerbetrag als Vorsteuer abziehen kann. 

shakehands Kontor stellt Ihnen deshalb ein Set an Steuersätzen zur Verfügung. Sie können diese bei Bedarf bearbeiten oder auch neue anlegen.

Ab 1.1.2018 gelten neue Steuersätze: Normalsteuersatz 7.7%, reduzierter Steuersatz 2.5%, Beherbergungsleistungen 3.7%. Diese werden ab den neuen shakehands Vorlagen automatisch mitgeleifert. Sie können diese auch manuell erweitern und die notwendigen MwSt-Kz (Kennzeichen) hinterlegen. Das aktuelle MwSt-Abrechnungsformular wird ab der neuen Version 2018 ausgeliefert. Für Q4/2017 verwenden Sie die bisherigen Formulare 

Ab 1.1.2018 gelten neue Steuersätze: Normalsteuersatz 7.7%, reduzierter Steuersatz 2.5%, Beherbergungsleistungen 3.7%. Für die Abrechnung mit Saldosteuersätzen gelten Branchen eigene Werte. Passen SIe beim Jahreswechsel die Sätze an.Beachten Sie, Änderungen an den Steuersätzen können leicht zu fehlerhaften Buchungen oder Auswertungen führen. Normalerweise ist es nicht nötig, die vorhandenen Einstellungen zu ändern. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an unseren Support.

So legen Sie einen neuen Steuersatz an:

  1. Klicken Sie im Navigator auf Vorgaben>Steuersätze
  2. Klicken Sie in der Toolbar auf Neu
  3. Auf der Registerkarte Steuersatz können Sie folgende Eingaben vornehmen: Name: Geben Sie einen eindeutigen Namen ein. Buchungssperre: Setzen Sie diese Option damit der Steuersatz nicht mehr in Auswahllisten angezeigt wird und auch nicht mehr in Buchungen verwendet werden kann. Beschreibung: Geben Sie eine verständliche kurze Beschreibung zur Art der Steuer ein (wird im Eingabeassistenten angezeigt). Typ: Wählen Sie als Typ entweder Vorsteuer (Steuer auf Eingangsrechnungen) oder Umsatzsteuer (Steuer auf Ausgangsrechnungen) aus. Berechnung: Definieren Sie den Prozentsatz der Steuerberechnung sowie die Berechnungsartvon Hundert (die Steuer wird auf den Nettobetrag aufgeschlagen) oder in Hundert (die Steuer wird vom Bruttobetrag abgezogen). Beides ist gängig, wenn Sie Positionen eines Belegs einer EIngangsrechnung netto buchen, brauchen Sie in Hundert.
  4. Klicken Sie auf die Registerkarte Konten, um folgende Eingaben vorzunehmen: Steuer 1: Wählen Sie das (Automatik)-Konto aus, auf das der errechnete Steueranteil gebucht wird. Steuer 2: Geben Sie ggf. ein zweites Konto an, wenn Sie mit kombinierten Steuersätzen arbeiten. z.B. Bezugssteuer: In diesem Fall muss der Steuertyp Umsatzsteuer verwendet und das Umsatzsteuerkonto  im Feld Steuer 1 sowie das Vorsteuerkonto im Feld Steuer 2 angegeben werden. Nicht fällig: Wenn Ihre Firma nach vereinnahmten Entgelten versteuert wird (Ist-Versteuerung), geben Sie hier das Konto an, auf das beim Buchen einer Debitorenrechnung der errechnete Steueranteil gebucht wird. Damit für die Rechnung der Betrag auf das Transitkonto zwischengebucht werden kann und nach Zahlung dann auf das Automatikkonto zurück. Nicht abziehbarer Steuerbetrag: Mit diesen Angaben ist es möglich, vom errechneten Steuerbetrag einen bestimmten, nicht abziehbaren Anteil zu berechnen und auf ein getrenntes Konto zu buchen. Wird kein gesondertes Konto angegeben, dann erfolgt die Buchung des nicht abziehbaren Anteils direkt auf das ursprüngliche Sachkonto dieser Buchungszeile. Sie können z.B. die Privatanteiel so einfach pro Buchung rückbuchen. Nicht abziehbarer Nettobetrag: Mit diesen Angaben ist es möglich, vom errechneten Nettobetrag einen bestimmten, nicht abziehbaren Anteil zu berechnen und auf ein getrenntes Konto zu buchen. Hiermit können Sie zudem einen Nettobetrag auf das Privatkonto wegbuchen. 
  5. Wechseln Sie auf die Registerkarte MwSt-Kennzeichen, um folgende Eingaben vorzunehmen: Steuerbetrag 1: Geben Sie das Kennzeichen aus dem MwSt-Abrechnungs-Formular an, auf welches der Steuerbetrag bzw. dessen Bemessungsgrundlage aufsummiert wird. Steuerbetrag 2: Geben Sie das Kennzeichen aus dem MwSt-Abrechnungs-Formular an, auf welches der Steuerbetrag bzw. dessen Bemessungsgrundlage zusätzlich aufsummert werden soll. Z.B. Für eine Bezugssteuer muss die Bezugssteuer und die Vorsteuer aufgerechnet werden.  
  6. Speichern Sie mit OK.

Sie können diesen Steuersatz ab sofort beim Erfassen einer Debitoren- oder Kreditorenrechnung oder einer manuellen Buchung auswählen. Sie können ihn auch in einem Konto hinterlegen, damit er bei Buchungen auf dieses Konto automatisch verwendet wird. Für Belege und den Belegpositionen wird für steuerrelevante Belege das Konto über die Artikelgruppe angesprochen und der Belegposition so der Steuersatz mitgegeben. 

 

Steuersatz im Konto hinterlegen

Nachdem Sie einen eigenen Steuersatz erstellt haben, können Sie diesen mit einem Konto verknüpfen, damit er bei Buchungen auf dieses Konto automatisch verwendet wird.

So hinterlegen Sie einen Steuersatz in einem Konto:

  1. Bearbeiten Sie das Konto im Bereich Stammdaten>Konten, oder legen Sie dort ein neues Konto an. 
  2. Klicken Sie auf das Plus im Bereich Kennzeichen, um den Steuersatz zusammen mit den entsprechenden Steuerkennzeichen einzutragen.
  3. Erfassen Sie die notwendigen Felder wie Gültig ab, Steuersatz, MwSt-Kz.

Die Sicherung der Daten erfolgt mit der Sicherung der weiteren Kontoangaben mit OK

Ab sofort wird bei Buchungen auf dieses Konto automatisch dieser Steuersatz verwendet. Dieser kann bei der jeweiligen Buchungen, dem jeweiligen Offenen Posten oder des Belegs - da indirekt - übersteuert werden.